Wienerwand

Im Rahmen des Projektes Wienerwand bietet die Stadt Wien jungen KünstlerInnen aus der Graffitiszene legale Flächen an.  Die Flächen werden durch die WienerTaube als Wienerwand gekennzeichnet und sind mit Nutzungbedingungen verbunden.
Die Lage der legalen Flächen wird hier beschrieben.

vienna city rules !

Wien ist eine Stadt der kulturellen Offenheit, der gelebten Toleranz und des humanitären Engagements. Wir bekennen uns zur kulturellen Vielfalt, zur kulturellen Aufgeschlossenheit, zum Ermöglichen und zum Zulassen. Die Stadt Wien unterstützt die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen; neben den traditionellen Kulturstätten findet auch die Jugendkultur ihren Platz in dieser Stadt. Graffiti ist eine der sichtbarsten, sicher auch eine der meist diskutierten Ausdrucksformen der Jugendkultur. Graffiti ist Kunst, Graffiti ist aber auch Kritik und Rebellion und setzt sich wie jede Kunst in manchmal unbequemer Weise mit der gesellschaftlichen Situation auseinander. Durch das Projekt WienerWand, mit der Einrichtung neuer legaler Graffiti-Wände, soll diese Kunstausübung unterstützt und der Dialog zwischen den Writern und der Öffentlichkeit gefördert werden. In vielen Städten wird Graffiti als ein rein krimineller Akt gesehen, dem nur durch rigorose Verbote zu begegnen ist. Wir sind davon überzeugt, dass Toleranz und eine von allen Seiten getragene Diskussion der bessere Weg sind.

Ich wünsche daher dem Projekt Wienerwand viel Erfolg.